Risse, schadhafte Muffen oder kleine Ausbrüche im Rohrmaterial gehören zu den häufigsten Schadensbildern im Kanalnetz.
Solche Schäden können dazu führen, dass Wasser in den Kanal eindringt. Mit dem Spachtelverfahren lassen sich diese Schadstellen gezielt und grabenlos reparieren. Das Verfahren eignet sich besonders für lokal begrenzte Schäden, bei denen die Rohrstatik noch intakt ist. Das Spachtelverfahren wird eingesetzt, wenn lokale Schäden an der Rohrwand repariert werden müssen.
Häufige Schadensbilder sind:
- Längsrisse im Rohr
- Querrisse
- schadhafte Muffenbereiche
- punktuelle Löcher im Rohr
- Ausbrüche im Rohrmaterial
- Korrosionsschäden
- Fehlstellen im Rohrverbund
Gerade bei lokalen Schäden ohne statische Beeinträchtigung der Leitung ist das Verfahren eine wirtschaftliche Lösung.
Schäden im Kanalnetz entstehen aus unterschiedlichen Gründen.
Häufige Ursachen sind:
- Materialalterung
- Korrosion
- Setzungen im Erdreich
- mechanische Belastungen
- Wurzeleinwuchs
Werden solche Schäden frühzeitig erkannt, lassen sie sich häufig mit punktuellen Reparaturverfahren wie dem Spachtelverfahren sanieren.