Baustellenvideo zum Janssen Verfahren. Bei Grundwasser grabenlos sanieren
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Rohrbrüche, Riss- und Scherbenschäden sowie undichte Stutzen stellen Betreiber von Entwässerungssystemen vor große Herausforderungen, wenn stark eindringendes Grund- oder Schichtenwasser vorliegt. Viele grabenlose Verfahren stoßen hier an ihre Grenzen oder behandeln lediglich die Symptome. Das Janssen Verfahren ist ein spezialisiertes Injektionsverfahren zur punktuellen Rohr- und Kanalsanierung, das auch bei massiver Infiltration zuverlässig funktioniert. Es dichtet Schäden dauerhaft ab, verfüllt Hohlräume, stabilisiert die Rohrbettung und stellt selbst fehlende Rohrwandungen vollständig wieder her. Ganz ohne Baugrube!
Kurzbeschreibung des Baustellenvideos zum Janssen Verfahren
Dieses Video zeigt das Janssen Verfahren in der Anwendung. Mithilfe eines ferngesteuerten Packers werden wasserverdrängende Harze in Risse, Scherben und Hohlräume injiziert. So werden Schäden punktuell saniert, die Rohrbettung stabilisiert und der Rohrquerschnitt vollständig wiederhergestellt – selbst bei starker Grundwasserinfiltration. Das Verfahren kommt überall dort zum Einsatz, wo andere grabenlose Methoden an ihre Grenzen stoßen und Tiefbau vermieden werden soll.
Das Janssen Verfahren ist ein grabenloses Injektionsverfahren zur Riss-, Scherben- und Stutzensanierung, bei dem ein wasserverdrängendes 2-Komponenten-Harz unter Druck in die Schadstelle und das umliegende Erdreich injiziert wird.
Dabei werden:
Das Janssen Verfahren eignet sich insbesondere für komplexe und kritische Schadensbilder, bei denen andere grabenlose Verfahren oder Standardlösungen nicht mehr greifen.
Typische Einsatzfälle sind:
Gerade bei hohem Wasserdruck und instabiler Bettung zeigt das Janssen Verfahren seine besonderen Stärken.
Janssen Riss- und Scherbensanieurng
Janssen Stutzensanierung
Das Janssen Verfahren bietet entscheidende technische und wirtschaftliche Vorteile:
Belastungstests zeigen, dass sanierte Bereiche zum Teil tragfähiger sind als vor dem Schaden.
Bei der Auswahl des geeigneten Sanierungsverfahrens ist eine fachliche Einordnung entscheidend. Je nach Schadensbild, Infiltration und Zustand der Rohrbettung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz – teilweise auch in Kombination.
Liner erzeugen ein neues Rohr im Altrohr, stabilisieren jedoch nicht die Bettung. Bei starker Infiltration kann weiterhin Wasser in den Ringspalt eindringen und langfristig zu erneuten Hohlräumen führen. In der Praxis sind Liner daher häufig nicht der erste, sondern ein zweiter Sanierungsschritt.
Technisch möglich, aber mit hohem Aufwand verbunden. Tiefbau, Straßensperrungen, lange Bauzeiten und hohe Kosten machen diese Lösung oft unwirtschaftlich.
Das Janssen Verfahren stabilisiert nicht nur das Rohr, sondern auch die Bettung. Hohlräume werden verfüllt und Schäden dauerhaft abgedichtet – grabenlos und wirtschaftlich. Häufig wird das Verfahren vorgelagert eingesetzt, um eine Schlauchlinersanierung anzuschließen.
Dieses Video dokumentiert eine massive Grundwasserinfiltration in einer Kanalleitung. Vor der Sanierung tritt Wasser aktiv in das Rohr ein. Nach dem Einsatz des Janssen Verfahrens ist die Leitung dauerhaft dicht – das Tropfen ist gestoppt. Möglich wird dies durch wasserverdrängende Harze, die auch bei hohem Wasserdruck zuverlässig wirken.
Das Video zeigt einen Extremfall der Kanalsanierung: Teile der Rohrwand fehlen vollständig, das Erdreich ist sichtbar. Mit dem Janssen Verfahren konnte das Rohr grabenlos wiederhergestellt werden. Fehlende Wandungsteile wurden ersetzt, Hohlräume verfüllt und die Bettung stabilisiert – ohne Baugrube und ohne Eingriff in die Oberfläche.
Für eine vertiefte fachliche Einordnung haben wir ein technisches White Paper zur grabenlosen Kanalsanierung bei starker Grundwasserinfiltration erstellt.
Das White Paper erläutert unter anderem:
Ergänzt wird die fachliche Darstellung durch Praxisbeispiele und Baustellenvideos mit Vorher- und Nachher-Aufnahmen.
Grenzen bestehen insbesondere dann, wenn:
In solchen Fällen kann eine Kombination mit anderen Verfahren, z. B. einem Schlauchliner mit anschließender Stutzen- oder Bettungssanierung, sinnvoll sein. Gern beraten wir Sie persönlich und individuell.
Wir liefern keine Standardlösungen, sondern technisch durchdachte, langfristige Sanierungskonzepte – alles aus einer Hand.
Funktioniert das Janssen Verfahren bei starkem Grundwasser?
Ja. Die eingesetzten Harze sind wasserverdrängend und speziell für hohe Infiltration entwickelt.
Ist das Verfahren dauerhaft?
Ja. Es dichtet dauerhaft ab, stabilisiert die Bettung und verhindert neue Hohlräume.
Wann ist ein Liner sinnvoller?
Bei sehr vielen Schadstellen oder wenn der Schaden nicht punktuell begrenzt ist. Gern schauen wir uns Ihre Herausfordeurng genauer an.
Wie hoch sind die Kosten im Vergleich zur offenen Bauweise?
In der Regel liegen die Kosten bei etwa einem Zehntel einer offenen Bauweise.
Für welche Rohrdurchmesser ist das Verfahren geeignet?
Von DN 150 bis DN 700, abhängig vom Schadensbild.
Gibt es Zulassungen?
Ja. Das Verfahren verfügt über eine DIBt-Zulassung.