Punktuelle Sanierung dort, wo andere Verfahren versagen

Janssen Verfahren, grabenlose Rohr- und

Kanalsanierung bei starker Infiltration

Wenn Liner nicht im ersten Schritt die Lösung sind: Das Janssen Verfahren saniert Rohrschäden grabenlos und stellt die Bettung dauerhaft wieder her.

 

Rohrbrüche, Riss- und Scherbenschäden sowie undichte Stutzen stellen Betreiber von Entwässerungssystemen vor große Herausforderungen, wenn stark eindringendes Grund- oder Schichtenwasser vorliegt. Viele grabenlose Verfahren stoßen hier an ihre Grenzen oder behandeln lediglich die Symptome. Das Janssen Verfahren ist ein spezialisiertes Injektionsverfahren zur punktuellen Rohr- und Kanalsanierung, das auch bei massiver Infiltration zuverlässig funktioniert. Es dichtet Schäden dauerhaft ab, verfüllt Hohlräume, stabilisiert die Rohrbettung und stellt selbst fehlende Rohrwandungen vollständig wieder her. Ganz ohne Baugrube!
 

Kurzbeschreibung des Baustellenvideos zum Janssen Verfahren

Dieses Video zeigt das Janssen Verfahren in der Anwendung. Mithilfe eines ferngesteuerten Packers werden wasserverdrängende Harze in Risse, Scherben und Hohlräume injiziert. So werden Schäden punktuell saniert, die Rohrbettung stabilisiert und der Rohrquerschnitt vollständig wiederhergestellt – selbst bei starker Grundwasserinfiltration. Das Verfahren kommt überall dort zum Einsatz, wo andere grabenlose Methoden an ihre Grenzen stoßen und Tiefbau vermieden werden soll.

 

Baustellenvideo zum Janssen Verfahren. Bei Grundwasser grabenlos sanieren

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Steve Kämmerer Canal-Control Rohrsanierung
Steve Kämmerer
Fachbereichsleiter Kanalsanierung

defekte Rohransicht vor der Sanierungsmaßnahme

Saniertes Rohr mit dem Janssen Verfahren

Rohrinnenansicht mit Rissen und Scherbenbildung

Rohrinnensicht nach der Sanierung mit dem Janssen Verfahren

Was ist das Janssen Verfahren?

Das Janssen Verfahren ist ein grabenloses Injektionsverfahren zur Riss-, Scherben- und Stutzensanierung, bei dem ein wasserverdrängendes 2-Komponenten-Harz unter Druck in die Schadstelle und das umliegende Erdreich injiziert wird.

Dabei werden:

  • Risse und Scherben dauerhaft abgedichtet

  • fehlende Rohrwandungen vollständig ersetzt

  • Hohlräume außerhalb des Rohres verfüllt

  • die Bettung des Rohres stabilisiert

Das Ergebnis ist ein tragfähiges Rohr-Boden-System, das dauerhaft gegen In- und Exfiltration gesichert ist – selbst bei starker Grundwasserbelastung.
 

Wann kommt das Janssen Verfahren zum Einsatz?

Das Janssen Verfahren eignet sich insbesondere für komplexe und kritische Schadensbilder, bei denen andere grabenlose Verfahren oder Standardlösungen nicht mehr greifen.

Typische Einsatzfälle sind:

  1. Rohrbruch mit stark eindringendem Grundwasser

  2. Riss- und Scherbenschäden in maroden Kanälen

  3. sichtbares Erdreich durch fehlende Rohrwandung

  4. undichte Stutzen und Hausanschlüsse

  5. Infiltration trotz bestehender Sanierung

  6. Hohlraumbildung und drohende Absackungen

  7. Trümmerbrüche, bei denen das Rohr nicht mehr trägt

Gerade bei hohem Wasserdruck und instabiler Bettung zeigt das Janssen Verfahren seine besonderen Stärken.

Rohrschaden mit fehlender Rohrwand

 

 

grabenlos sanierte Rohrwand

Die Sanierung erfolgt grabenlos und punktuell in einem klar definierten Ablauf:

  1. TV-Inspektion und Schadensbewertung: Analyse des Schadensbildes und der statischen Situation.
  2. Positionierung eines ferngesteuerten Packers: Der Packer wird exakt an der Schadstelle im Rohr platziert.
  3. Injektion wasserverdrängender 2K-Harze: Spezielle Harze werden unter Druck in Risse, Scherben und Hohlräume injiziert (selbst bei aktivem Wassereintritt.)
  4. Verfüllung und Bettungsstabilisierung: Das Harz verbindet sich mit dem Boden, härtet aus und stellt die Tragfähigkeit wieder her.
  5. Wiederherstellung des Rohrquerschnitts: Das Altrohr wird ohne Querschnittsverengung vollständig rekonstruiert.

Vorteile des Janssen Verfahrens

Das Janssen Verfahren bietet entscheidende technische und wirtschaftliche Vorteile:

  • dauerhaft dicht gegen In- und Exfiltration
  • stabilisiert die Rohrbettung nachhaltig
  • verhindert Wurzeleinwuchs und neue Hohlräume
  • kein Verlust des Rohrquerschnitts
  • einsetzbar bei starker Grundwasserinfiltration
  • auch bei fehlenden Rohrwandungen nutzbar
  • DN 150 bis DN 700
  • für Steinzeug, Beton, PVC und Gusseisen
  • deutlich schneller und kostengünstiger als offene Bauweise

Belastungstests zeigen, dass sanierte Bereiche zum Teil tragfähiger sind als vor dem Schaden.

Janssen Verfahren vs. Liner vs. offene Bauweise

Bei der Auswahl des geeigneten Sanierungsverfahrens ist eine fachliche Einordnung entscheidend. Je nach Schadensbild, Infiltration und Zustand der Rohrbettung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz – teilweise auch in Kombination.

Linerverfahren

Liner erzeugen ein neues Rohr im Altrohr, stabilisieren jedoch nicht die Bettung. Bei starker Infiltration kann weiterhin Wasser in den Ringspalt eindringen und langfristig zu erneuten Hohlräumen führen. In der Praxis sind Liner daher häufig nicht der erste, sondern ein zweiter Sanierungsschritt.

 

Offene Bauweise

Technisch möglich, aber mit hohem Aufwand verbunden. Tiefbau, Straßensperrungen, lange Bauzeiten und hohe Kosten machen diese Lösung oft unwirtschaftlich.

 

Janssen Verfahren

Das Janssen Verfahren stabilisiert nicht nur das Rohr, sondern auch die Bettung. Hohlräume werden verfüllt und Schäden dauerhaft abgedichtet – grabenlos und wirtschaftlich. Häufig wird das Verfahren vorgelagert eingesetzt, um eine Schlauchlinersanierung anzuschließen.

 

Sanierung bei starker Grundwasserinfiltration

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Inhalt des Baustellenvideos:

Dieses Video dokumentiert eine massive Grundwasserinfiltration in einer Kanalleitung. Vor der Sanierung tritt Wasser aktiv in das Rohr ein. Nach dem Einsatz des Janssen Verfahrens ist die Leitung dauerhaft dicht – das Tropfen ist gestoppt. Möglich wird dies durch wasserverdrängende Harze, die auch bei hohem Wasserdruck zuverlässig wirken.

Rohrbruch mit fehlender Rohrwand grabenlos saniert

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Inhalt des Baustellenvideos:

Das Video zeigt einen Extremfall der Kanalsanierung: Teile der Rohrwand fehlen vollständig, das Erdreich ist sichtbar. Mit dem Janssen Verfahren konnte das Rohr grabenlos wiederhergestellt werden. Fehlende Wandungsteile wurden ersetzt, Hohlräume verfüllt und die Bettung stabilisiert – ohne Baugrube und ohne Eingriff in die Oberfläche.

Weiterführende Fachinformationen zum Janssen Verfahren

Für eine vertiefte fachliche Einordnung haben wir ein technisches White Paper zur grabenlosen Kanalsanierung bei starker Grundwasserinfiltration erstellt.

Das White Paper erläutert unter anderem:

  1. wann das Janssen Verfahren als eigenständige Lösung geeignet ist
  2. wann es sinnvoll als vorgelagerte Maßnahme vor einer Schlauchlinersanierung eingesetzt wird
  3. welche Grenzen Linerverfahren und offene Bauweisen bei Infiltration haben
  4. wie Bettungsstabilisierung und Hohlraumverfüllung zur dauerhaften Sanierung beitragen

Ergänzt wird die fachliche Darstellung durch Praxisbeispiele und Baustellenvideos mit Vorher- und Nachher-Aufnahmen.
 

👉 Zum White Paper: Kanalsanierung bei Grundwasser

Wo liegen die Grenzen des Janssen Verfahrens?

Grenzen bestehen insbesondere dann, wenn:

  1. stark gebogene Leitungsabschnitte saniert werden müssen
  2. der Rohrquerschnitt (zum Beispiel durch vollständigen Einsturz mit Erdabsackung) nicht durchgängig ist

In solchen Fällen kann eine Kombination mit anderen Verfahren, z. B. einem Schlauchliner mit anschließender Stutzen- oder Bettungssanierung, sinnvoll sein. Gern beraten wir Sie persönlich und individuell. 

 

Warum Canal Control Rohrsanierung?

Canal Control Rohrsanierung ist der einzige zertifizierte Fachbetrieb in Norddeutschland, der das Janssen Verfahren anwendet.

  • zertifizierter Fachbetrieb für Rohr-, Kanal- und Schachtsanierung
  • rund 90 qualifizierte Mitarbeitende und 18 Kolonnen
  • speziell geschultes Personal für komplexe Injektionsverfahren
  • zwei Janssen-Anlagen im Einsatz
  • eigener Fuhr- und Technikpark sowie interne Werkstatt
  • Erfahrung mit Schadensbildern, bei denen andere Verfahren scheitern

Wir liefern keine Standardlösungen, sondern technisch durchdachte, langfristige Sanierungskonzepte – alles aus einer Hand.

 

„Tiefbau gibt es bei mir nicht. Wir finden oft grabenlose Lösungen, wo andere keine mehr sehen. Mit dem Janssen Verfahren geht mehr, als viele denken.“

Zitat Steve Kämmerer (Fachbereichsleiter Kanalsanierung)

Steve Kämmerer Canal-Control Rohrsanierung
Steve Kämmerer
Fachbereichsleiter Kanalsanierung

Hier einige Fragen und Antworten. Gern beraten wir Sie persönlich und individuell.

Funktioniert das Janssen Verfahren bei starkem Grundwasser?
Ja. Die eingesetzten Harze sind wasserverdrängend und speziell für hohe Infiltration entwickelt.

Ist das Verfahren dauerhaft?
Ja. Es dichtet dauerhaft ab, stabilisiert die Bettung und verhindert neue Hohlräume.

Wann ist ein Liner sinnvoller?
Bei sehr vielen Schadstellen oder wenn der Schaden nicht punktuell begrenzt ist. Gern schauen wir uns Ihre Herausfordeurng genauer an. 

Wie hoch sind die Kosten im Vergleich zur offenen Bauweise?
In der Regel liegen die Kosten bei etwa einem Zehntel einer offenen Bauweise.

Für welche Rohrdurchmesser ist das Verfahren geeignet?
Von DN 150 bis DN 700, abhängig vom Schadensbild.

Gibt es Zulassungen?
Ja. Das Verfahren verfügt über eine DIBt-Zulassung.